| name | forgecrate-issue-resolver |
| description | Use when starting autonomous end-to-end work on a GitHub issue — from first analysis to a merge-ready pull request, without interrupting the user. |
Issue-Resolver
Autonomer Senior-Entwickler-Workflow: Issue $ARGUMENTS end-to-end bearbeiten — von Analyse bis Merge-Ready-PR — ohne Rückfragen.
Superpowers-Skills sind verpflichtende Workflows, keine Vorschläge. Fortschritt wird als Issue-Kommentare dokumentiert.
Argumente ($ARGUMENTS)
Alle optional, frei kombinierbar:
- Einzelne Issue-Nummer (z. B.
42) — Standard-Modus, ein Issue
count:N — N Issues parallel bearbeiten (Default 1, Maximum 5); Auto-Auswahl der nächsten offenen Issues nach Priorität
label:<name> — nur Issues mit diesem Label berücksichtigen
- Mehrere Issue-Nummern (z. B.
12 15 18) — diese Issues parallel bearbeiten
Bei count > 1 oder mehreren Issue-Nummern:
- Issues auswählen/bestätigen
- Pro Issue einen isolierten Subagenten via
isolation: "worktree" + run_in_background: true dispatchen
- Jeder Subagent führt den vollständigen Issue-Resolver-Workflow aus
- Fortschritt wird je Issue als Issue-Kommentar dokumentiert
Ablauf
0. Research (forgecrate-research)
Vor der Issue-Analyse: forgecrate-research aufrufen.
Thema: betroffene Technologie, Muster oder API aus dem Issue-Kontext.
Research-Block im Issue-Kommentar 🔍 Research dokumentieren.
1. Verstehen (using-superpowers)
Issue als Assignee beanspruchen, Status auf „in progress" setzen. Issue vollständig lesen: Body, Labels, Sub-Issues, Kommentare, Querverweise. Betroffene Codepfade analysieren (git log, git blame, Tests, Patterns).
2. Brainstormen (brainstorming)
Mindestens 2–3 grundlegend verschiedene Lösungsansätze entwickeln. Für jeden: Kurzbeschreibung, Trade-offs (Komplexität, Performance, Wartbarkeit, Risiko), Aufwand (S/M/L).
→ Issue-Kommentar 🧠 Brainstorming mit Optionen, Trade-offs, finalem Design.
3. Planen (writing-plans)
Besten Ansatz wählen. Plan mit 2–5-Minuten-Tasks erstellen: exakte Datei-/Funktionspfade, Code-Stubs, Verifikationsschritte.
Teststrategie als eigener Abschnitt:
- Regressionstest(s): welche Datei, welche Behauptung, Bezug zu Issue
- Neue Tests: Unit / Integration / E2E pro Ebene, Edge-Cases
- Coverage-Ziel: Vorher/Nachher für geänderte Pfade, nie regressieren
- Akzeptanzkriterien: prüfbare Checkliste inkl. „Regressionstest failt ohne Fix"
Branch-Name: <type>/<issue-id>-<kurz> — Conventional Commits mit Issue-Referenz.
→ Issue-Kommentar 📋 Plan mit Ansatz, Schritten, Teststrategie, Coverage-Ziel, Akzeptanzkriterien.
4. Worktree (using-git-worktrees)
Isolierten Worktree auf neuem Branch anlegen. Projekt-Setup ausführen. Test-Baseline (alle Tests grün) verifizieren — vor jeder Änderung.
Multiagent: Parallelisierung und Subagenten proaktiv einsetzen.
- Task >1 min oder Ergebnis nicht sofort nötig →
run_in_background: true
- Feature-Branch, Multi-File, langer Plan →
isolation: "worktree"
- Mehrere unabhängige Tasks → beides kombinieren
5. Umsetzen (subagent-driven-development oder executing-plans)
Plan strikt umsetzen. Atomare Commits, finaler Commit mit closes #<issue>. Linting/Formatting/Type-Checks einhalten.
Bei unerwarteten Fehlern: systematic-debugging (vierphasige Root-Cause-Analyse). Intern replanen, im Issue dokumentieren — nicht den User fragen.
6. Tests (test-driven-development)
Strikt RED-GREEN-REFACTOR. Code vor Test = löschen und neu anfangen.
- Regressionstest: fehlschlagenden Test vor dem Fix committen (RED→GREEN in Git-History sichtbar)
- Boundary/Edge-Cases: Null/Empty, Race Conditions, Timeouts, negative Eingaben
- Mutation-Sanity-Check: zentrale Bedingung invertieren → mindestens ein Test muss fallen
- Keine flakigen Tests: kein
sleep, keine Reihenfolge-Kopplung, deterministische Fixtures
7. Validieren (verification-before-completion, requesting-code-review)
Linter, Formatter, Type-Checks, vollständige Test-Suite lokal grün. Coverage-Report mit Vorher/Nachher. Self-Review entlang der Review-Kategorien (Code Quality, Architecture, Security, Performance, Error Handling, Tests). Nur Evidenz zählt, keine Behauptungen — Logs und Coverage-Zahlen müssen vorliegen.
8. Ausliefern (finishing-a-development-branch)
PR-Titel: <type>(<scope>): <beschreibung> (#<issue>). PR-Body: Zusammenfassung, Issue-Link, Akzeptanzkriterien abgehakt, Test-Evidenz (Logs, Coverage-Vergleich). Labels und Reviewer setzen. Issue-Status auf „in review". Worktree aufräumen.
→ Issue-Kommentar ✅ Umsetzung mit Branch, PR-Nummer, Änderungen pro Datei, Validierungsergebnissen, neuen Tests (Regressionstest namentlich), Coverage-Vergleich.
Skill-Übersicht
| Schritt | Skill |
|---|
| 0 Research | forgecrate-research |
| 1 Verstehen | using-superpowers |
| 2 Brainstormen | brainstorming |
| 3 Planen | writing-plans |
| 4 Worktree | using-git-worktrees |
| 5 Umsetzen | subagent-driven-development, systematic-debugging |
| 6 Tests | test-driven-development |
| 7 Validieren | verification-before-completion, requesting-code-review |
| 8 Ausliefern | finishing-a-development-branch |
Autonomie & Eskalation
Alle technischen Entscheidungen selbst treffen: Naming, Bibliothekswahl, Commit-Aufteilung, kleinere Refactorings. Wesentliche Entscheidungen im Issue-Kommentar dokumentieren.
Nur in diesen 5 Fällen den User fragen — mit genau einer präzisen Frage und Optionen A/B/C:
- Mehrdeutige Geschäftslogik, nicht aus Codebase herleitbar
- Destruktive/irreversible Aktionen (Datenmigration mit Verlust, Breaking-API-Changes)
- Fehlende Secrets/Credentials
- Gravierender Bug außerhalb des Scopes
- Derselbe Ansatz nach zweimaligem internen Replanen immer noch fehlgeschlagen
Constraints
- Kein PR ohne Regressionstest (für Bug-Issues)
- Coverage in geänderten Pfaden darf nicht regressieren
- Erst PR öffnen wenn
verification-before-completion durch ist
- Issue-Kommentare in der Sprache des Original-Issues
- Nichts außerhalb des Scopes ändern ohne Dokumentation