| name | accessibility-finding-explainer |
| description | Übersetzt ein einzelnes technisches Barrierefreiheits-Finding (axe, Lighthouse, Pa11y, manuelle WCAG-Prüfung) in sachliche, verständliche Kundensprache. Nutzen, wenn ein Finding kundengerecht mit Auswirkung, Maßnahme und Priorität erklärt werden soll. |
Accessibility Finding Explainer
Macht ein einzelnes technisches Finding für Kunden verständlich — mit konkreter Nutzerauswirkung und klarer Maßnahme, ohne Fachjargon und ohne Dramatisierung.
Wann verwenden
Für ein einzelnes Finding. Für einen ganzen Report → accessibility-report-summary. Für einen Umsetzungsplan → accessibility-action-plan. Fachliche Fix-Details (ARIA, Kontrast, Fokus, Astro-Patterns) stehen in accessibility-audit — dort nachschlagen statt hier duplizieren.
Input
- Das Finding (Tool-Ausgabe oder manuelle Notiz)
- Betroffene Seite / Komponente
- WCAG-Kriterium (nur falls tatsächlich belegt)
- Schweregrad
- Technischer Kontext (optional)
Vorgehen
- Kern des Findings erfassen: was genau fehlt/bricht.
- Konkrete Nutzergruppe identifizieren (z. B. Screenreader-, Tastatur-, Sehbehinderte Nutzer).
- Eine umsetzbare technische Maßnahme formulieren.
- Priorität aus Schweregrad × Nutzerauswirkung ableiten.
Output
Exakt diese Struktur:
### Problem
<Was ist auffällig — eine sachliche Beschreibung>
### Auswirkung
<Welche Nutzergruppen sind betroffen und wie konkret>
### Empfehlung
<Konkrete technische Maßnahme>
### Priorität
<Niedrig | Mittel | Hoch> — <kurze Begründung>
Gotchas
- WCAG-Kriterium nur nennen, wenn es wirklich belegt ist — kein Rateraten der SC-Nummer.
- Nutzerauswirkung konkret machen („Tastatur-Nutzer erreichen den Button nicht"), nicht abstrakt („schlechte UX").
- Nicht dramatisieren: ein einzelnes Finding ist ein Hinweis, kein Weltuntergang.
- Priorität begründen, nicht nur vergeben.
Bevorzugte Formulierungen
- „Es gibt Hinweise auf Barrieren."
- „Die Prüfung zeigt Auffälligkeiten bei …"
- „Eine manuelle Prüfung sollte das ergänzen."
- „Aus technischer Sicht besteht Handlungsbedarf."
Nicht verwenden
- „nicht barrierefrei" (absolut), „gesetzeswidrig", „abmahngefährdet" (außer ausdrücklich als allgemeines Risiko eingeordnet)
- absolute Aussagen ohne Prüfung, Schuldzuweisungen, Panikmache, übertriebenes Marketing