| name | repo-publish-check |
| description | Nutzerneutrale Prüfung von Repositories vor einer Veröffentlichung oder bei einer erneuten öffentlichen Prüfung. Kontrolliert Privacy, Geheimnisse, Lizenzen, Drittinhalte, Dokumentation und Freigabestatus, ohne die Veröffentlichung selbst vorzunehmen. |
| version | 1.1.0 |
| type | skill |
| author | Lukas Geiger |
| created | "2026-03-12T00:00:00.000Z" |
| updated | "2026-07-30T00:00:00.000Z" |
| standalone | true |
| anthropic_compatible | true |
| bach_compatible | false |
| bach_origin | false |
| category | dev |
| tags | ["release","privacy","license","repository","publication"] |
| language | de |
| status | active |
| dependencies | {"tools":["git"],"services":[],"protocols":[],"python":[]} |
Repo Publish Check
Zweck
Prüfe ein Repository vor der ersten Veröffentlichung oder bei einer späteren
Nachprüfung. Ein negatives Ergebnis ist zulässig. Ändere die Sichtbarkeit erst,
wenn der Repository-Eigentümer das ausdrücklich freigegeben hat.
Der Skill erstellt keine Rechtsgutachten. Bei einer rechtlich sensiblen Domäne
oder einem unklaren Einzelfall wird der öffentliche Skill law-checker
hinzugezogen. Eine professionelle Rechtsberatung ersetzt auch dieser nicht.
Datenschutz für Prüfberichte
Prüfberichte und Risikobewertungen werden nicht in das geprüfte Repository
committet. Lege sie in einem vom Projekt getrennten, privaten Prüfbereich ab
oder verwende einen gitignorierten Ordner wie <private-review-dir>.
Öffentlich werden nur die notwendigen Korrekturen, zum Beispiel eine
Lizenzangabe, ein Datenschutzhinweis oder eine präzisere Beschreibung.
Prüfablauf
-
Veröffentlichungsumfang festlegen
- Prüfe den tatsächlich getrackten Baum mit
git ls-files.
- Schließe interne Notizen, Berichte, Testdaten, lokale Konfigurationen und
Sperrdateien aus.
- Prüfe
.gitignore und Paket-Allowlisten vor dem Commit.
-
Privacy- und Secret-Scan
- Suche im Arbeitsbaum nach E-Mail-Adressen, Zugangsdaten, Tokens,
privaten Schlüsseln, lokalen Benutzerpfaden und personenbezogenen Daten.
- Prüfe zusätzlich die gesamte erreichbare Git-Historie.
- Klassifiziere jeden Fund als beabsichtigt, zu entfernen oder als
dokumentiertes Restrisiko.
- Bereinige problematische historische Inhalte vor einer Veröffentlichung.
-
Lizenz und Herkunft
- Eine passende
LICENSE-Datei muss vorhanden sein.
- Dokumentiere, ob die Lizenz Code, Prompts, Dokumentation und Medien
abdeckt.
- Inventarisiere Drittbestandteile und übernommene Inhalte mit ihrer
Herkunft und Lizenz.
- Veröffentliche fremde Bestandteile nur, wenn die Lizenz und die
kuratorische Veröffentlichungsentscheidung dies erlauben.
-
Zweck und sensible Domänen
- Beschreibe klar, was das Projekt leistet und was nicht.
- Bei Recht, Gesundheit, Finanzen, Sicherheit oder personenbezogenen Daten:
dokumentiere Grenzen, Datenflüsse und ausgeschlossene Einsätze.
- Hole bei Rechtsfragen über
law-checker eine aktuelle Ersteinschätzung
ein.
-
Datenschutz und Cloud-Nutzung
- Minimiere verarbeitete Daten.
- Weise auf externe Dienste und Cloud-Verarbeitung hin.
- Fordere Nutzer auf, keine vertraulichen Falldaten in öffentliche Issues
oder Diskussionen einzustellen.
-
KI- und Produkthinweise
- Dokumentiere bei KI-Bezug Zweckbestimmung, Anbieterrolle, wesentliche
Grenzen und relevante Transparenzhinweise.
- Behaupte keine Zulassung, Zertifizierung oder Prüfqualität, die nicht
belegt ist.
-
Name und Außendarstellung
- Prüfe Slug- und Paketnamen sowie mögliche Markenüberschneidungen.
- Eine normale Web- oder Plattform-Suche ersetzt keine amtliche
Markenrecherche.
- README, Beschreibung und Badges müssen den tatsächlichen Funktionsumfang
wiedergeben.
-
Abschluss
- Dokumentiere Funde, Korrekturen, offene Risiken und ein Ampelergebnis im
privaten Prüfbericht.
- Verifiziere den finalen Commit erneut.
- Hole die ausdrückliche Freigabe des Repository-Eigentümers ein.
- Erst danach darf ein separater, autorisierter Schritt die Sichtbarkeit
ändern.
Nachprüfung bereits öffentlicher Repositories
Prüfe mindestens Privacy und Geheimnisse, Lizenzabdeckung, Drittinhalte,
Disclaimer und Außendarstellung. Kritische Funde in der Historie werden sofort
an den Repository-Eigentümer gemeldet und nicht stillschweigend überschrieben.
Eine Organisation kann eine eigene private Warteschlange und Berichtsablage
führen. Diese gehören nicht in den öffentlichen Skill. Überfällige
Nachprüfungen können nach Risiko, Sichtbarkeit und Alter des letzten privaten
Prüfberichts priorisiert werden.
Ergebnisformat
# Veröffentlichungsprüfung — <Repository>
- Stand: <Commit>
- Modus: vor Veröffentlichung | Nachprüfung
- Privacy/Secrets: grün | gelb | rot
- Lizenz/Drittinhalte: grün | gelb | rot
- Dokumentation/Außendarstellung: grün | gelb | rot
- Korrekturen: <Liste>
- Offene Risiken: <Liste>
- Freigabe: ausstehend | erteilt
Grenzen
- Der Skill veröffentlicht nichts selbst.
- Er ersetzt keine Rechtsberatung oder amtliche Markenrecherche.
- Ein grüner Quellcode-Scan beweist nicht, dass frühere öffentliche Kopien,
Paket-Registries oder Caches bereinigt sind.