| name | systematic-debugging |
| description | Senior-Dev-Debugging-Pipeline. Ursachenforschung → Hypothesen → Fixes → Dokumentation. Kein wildes Rumgestochere. |
Systematic Debugging
Wozu
Strukturierte Bug-Hunting-Pipeline statt Trial-and-Error:
- Reproduktion festnageln (welche genauen Schritte? welche
Browser? welche Daten?).
- Symptome vs. Ursache trennen — was sieht der User, was
passiert technisch?
- Hypothesen formulieren (mind. 3, nach Wahrscheinlichkeit
geordnet).
- Hypothese verifizieren / falsifizieren (kleinster mögliche
Test, ein change at a time).
- Root Cause benennen (nicht „das, was den Symptom-Fix bewirkt
hat", sondern die echte Wurzel).
- Fix umsetzen + Regression-Test schreiben.
- Doku schreiben: was war der Bug, warum ist er entstanden,
wie wurde er gefixt, wie verhindern wir die Klasse zukünftig?
Setup
Pure Markdown-Skill — Rezept als Prompt.
Use-Case in LocalPilot AI
Hoch relevant. Bisher 2 Bug-Hotfixes (Code-Sessions 23 + 25).
Beide hätten von strukturierter Debug-Pipeline profitiert. Konkrete
Anwendung:
- Vor jedem Maintenance-Commit: die 7 Schritte explizit im
Commit-Body durchgehen — nicht nur „Fix XYZ".
- Klasse-statt-Instanz: nach dem Fix immer fragen „kann das an
anderen Stellen auch passieren?" und Codex-Backlog-Item
schreiben (so entstand z. B. #10 für die Anführungszeichen-Bugs).
- In
docs/RUN_LOG.md: Maintenance-Einträge bekommen ab jetzt
eine Root Cause:-Zeile, nicht nur eine Fix:-Zeile.
Integration mit unserem Session-Protokoll
Maintenance-Sessions bekommen ein erweitertes Format:
## Code-Session N – Hotfix: <kurze Beschreibung>
**Symptom**: was hat der User gesehen?
**Reproduktion**: schritte, daten, browser.
**Hypothesen** (geprüft):
1. ✗ <hypothese> — verworfen, weil …
2. ✓ <hypothese> — bestätigt, weil …
**Root Cause**: …
**Fix**: …
**Regression-Test**: …
**Klasse-Check**: kann das an anderen Stellen passieren? → Codex-Backlog-Item.
Ersetzt das normale Compact-Format für Bug-Sessions — Feature-
Sessions bleiben beim Standard-Compact-Format.