| name | overlay-tool-risk-explainer |
| description | Erklärt sachlich Risiken und Grenzen von Accessibility-Overlay-Tools (UserWay, accessiBe, EqualWeb u.a.) gegenüber echter Barrierefreiheit. Nutzen, wenn ein Kunde ein Overlay einsetzen will oder danach fragt. |
Overlay Tool Risk Explainer
Ordnet Overlay-Tools sachlich ein: was sie leisten, was nicht — und warum echte Fixes im Code der verlässlichere Weg sind.
Wann verwenden
Wenn ein Kunde ein Overlay einsetzen will oder danach fragt. Für die Entschärfung rechtlicher Formulierungen → bfsg-risk-language-softener.
Input
- Konkretes Tool (falls genannt) oder allgemeine Overlay-Frage
- Kontext (bereits im Einsatz? geplant? als Ersatz für Fixes gedacht?)
Vorgehen
- Kernpunkte sachlich darlegen (siehe unten).
- Auf die konkrete Situation des Kunden beziehen.
- Klare, aber differenzierte Empfehlung: echte Fixes im Code.
Kernpunkte
- Overlays beheben die Ursachen im Markup nicht — sie legen eine Schicht darüber.
- Sie können neue Barrieren einführen (Konflikte mit Assistenztechnologie, Fokus-/Tastaturprobleme).
- Rechtlich bieten sie keinen verlässlichen Schutz; die Verantwortung bleibt beim Betreiber.
- „Wartungsschein-Effekt": das Gefühl, erledigt zu sein, obwohl die Substanz fehlt.
Output
## Einordnung
<2–4 Sätze: was das Tool leistet und wo die Grenzen liegen>
## Empfehlung
<Echte Fixes im Code priorisieren; Overlay allenfalls als Zwischenlösung, nicht als Ziel>
Gotchas
- Nicht pauschal „nutzlos" — differenzieren: als temporäre Ergänzung anders zu bewerten als als Ersatz für echte Barrierefreiheit.
- Keine Konkurrenten-Verunglimpfung; Anbieter neutral benennen, Argumente sachlich halten.
- Keine Rechtsberatung; rechtliche Wirkung nur allgemein einordnen.
Bevorzugte Formulierungen
- „Es gibt Hinweise auf Barrieren."
- „Die Prüfung zeigt Auffälligkeiten bei …"
- „Eine manuelle Prüfung sollte das ergänzen."
- „Aus technischer Sicht besteht Handlungsbedarf."
Nicht verwenden
- „nicht barrierefrei" (absolut), „gesetzeswidrig", „abmahngefährdet" (außer ausdrücklich als allgemeines Risiko eingeordnet)
- absolute Aussagen ohne Prüfung, Schuldzuweisungen, Panikmache, übertriebenes Marketing