| name | agent-call-prep |
| description | Gesprächs-Vorbereitung / Due Diligence für Paul Bader / IMP vor einem Termin. Trägt für eine Person + ihr Unternehmen ein knappes Briefing zusammen: internes Vorwissen (Attio-Notes/Signale read-only, Network-Vault read-only) plus externe Web-Recherche (Werdegang, öffentliche Aussagen, Unternehmenslage/News), synthetisiert Anknüpfungspunkte, mögliche Einwände und offene Wissenslücken. READ-ONLY — schreibt nichts (kein Attio-Write, kein Vault-Write, kein In-Flight-Eintritt). Aktivieren bei "Call-Prep", "Gespräch vorbereiten", "bereite meinen Call mit [Person] vor", "Due Diligence [Person/Firma]", "wer ist [Person] und was macht [Firma]", "Meeting-Vorbereitung", "Akquise-Call vorbereiten", "Briefing zu [Person]". NICHT für Outreach-Steuerung/Nachfassen (→ agent-outreach-*), NICHT für Netzwerk-Capture (→ agent-network), NICHT für den Tages-/Wochenüberblick (→ agent-brief).
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agent-call-prep — Gesprächs-Vorbereitung / Due Diligence
Zweck & Abgrenzung
Vor einem Termin (Akquise-Call, Erstgespräch, Klienten-/Partner-Meeting) ein knappes
Vorbereitungs-Briefing zu einer Person und ihrem Unternehmen: was Paul schon weiß
(intern) + was öffentlich recherchierbar ist (extern), verdichtet zu konkreten
Gesprächs-Anknüpfungen. Das Ziel ist ein vorbereiteter Paul, keine volle Akte.
Harte Boundary — dieser Skill ist READ-ONLY:
- Kein Attio-Write. Er liest Attio (existierende Notes/Signale, Listen-Zugehörigkeit)
read-only, um Vorwissen zu ziehen. Er tritt nicht in In-Flight ein, setzt keinen
Status, legt keine Note an. Outreach-Steuerung/Sequenz/Nachfassen =
agent-outreach-*.
- Kein Vault-Write. Er liest den Network-Vault read-only (Verbindungen, Touchpoints).
Personen/Fakten festhalten =
agent-network (Capture). Wenn im Gespräch etwas Neues
hängen bleibt, danach an agent-network verweisen — hier nicht schreiben.
- Kein Tagesüberblick. „Was steht heute/diese Woche an" =
agent-brief.
- Keine Anlage neuer Tasks. Follow-ups nach dem Call →
agent-todo (separat).
Merksatz: dieser Skill sammelt und synthetisiert, er verändert nichts in einem System.
Vorab laden: module-identity (IMP-Kontext für den Fit-Teil) und voice-core (knapper,
floskelfreier Briefing-Text).
Datum
„Heute" = currentDate aus dem Kontext. Relative Angaben („morgen", „nächsten Dienstag")
gegen currentDate zu einem absoluten Datum auflösen. Recherche-Fenster für „aktuelle Lage":
grob die letzten 12 Monate, ältere Fakten nur wenn strukturell relevant (Gründung,
Geschäftsmodell).
Laufumgebung (Code vs. claude.ai-Flächen) — Dual-Mode
Der Skill läuft überall, wo der native Attio-MCP-Connector hängt (Claude Code, Desktop,
Cowork, Mobile) — Attio-Suche/Notes und Web-Recherche sind der portable Kern und brauchen
kein Repo. Zwei Nebenteile hängen aber am Dateisystem/an einer Shell und laufen nur in
Claude Code (Repo):
- Listen-Zugehörigkeits-Check (liest
memory/state/attio-ids.json).
- Network-Vault-Read (Bash/
Glob/Read unter IMP_NETWORK_VAULT).
Dual-Mode-Guard (verbindlich, analog memory-contract): Ist zur Laufzeit keine
Shell/kein Dateisystem verfügbar (claude.ai-Flächen) — erkennbar daran, dass Bash/Read
auf die Pfade nicht zugreifen können —, werden diese beiden Schritte übersprungen, nicht
mit Fehler erzwungen. Im Warmstart-Block dann kurz vermerken: „interner Listen-/Vault-Kontext
auf dieser Fläche nicht verfügbar (nur in Code)". Der Attio-/Web-Kern läuft trotzdem voll.
Auf Mobile heißt das konkret: Person + Notes + Firmen-/Personen-Recherche ja, Listen-Membership
Hinweis zu Connector-Namen: In Code ist der Kalender-Assist der ms365-Server; auf
claude.ai-Flächen liegt derselbe read-only Kalender-Zugriff unter dem nativen
Microsoft_365-Connector. Attio-Toolnamen sind identisch.
Input & Rückfrage (minimal)
Gebraucht wird: Person (Name), Unternehmen, grob Rolle, und der Anlass
(Akquise-Erstkontakt / warmes Erstgespräch / bestehender Klient / Partner-/Netzwerk-Gespräch).
Der Anlass steuert die Tiefe und den Fit-Teil.
- Fehlt das Unternehmen oder die Rolle → eine kurze Rückfrage, nicht raten (Namensvetter
sind wahrscheinlich).
- Fehlt der Anlass → als Akquise-Erstkontakt annehmen (der häufigste Fall) und das im
Output vermerken.
- Optionaler Kalender-Assist: Sagt Paul „bereite meinen Call morgen vor" ohne Person,
darf per ms365 der Kalender gelesen werden (
list-calendar-view für den genannten Tag),
um Teilnehmer/Betreff zu ziehen — nur zur Identifikation, read-only. Findet sich nichts
Eindeutiges, nach der Person fragen statt zu raten.
Ablauf
Schritt 1 — Internes Vorwissen (read-only, parallel)
Zuerst prüfen, was Paul über die Person schon hat — sonst startet das Briefing bei null,
obwohl in Attio/Vault vielleicht ein Signal oder eine Verbindung liegt.
1a — Attio (read-only):
search-records → object: people, query: "[Vorname Nachname]"
Bei Treffer die Person-Record-ID ziehen und Kontext lesen:
search-notes-by-metadata / semantic-search-notes → parent_record_id: [Person]
get-note-body → für die relevanten Notes (Signal-/Touch-Historie)
Listen-Zugehörigkeit als Warmstart-Signal (liegt sie schon auf Watchlist/Radar/In-Flight/
Nurture?): gegen die Listen aus memory/state/attio-ids.json (lists.*) prüfen
(list-records-in-list, Match über die Record-ID). Nur lesen, nichts ändern. Kein
Attio-Treffer → kein Problem, weiter mit externer Recherche. Code-only (liest die ID-Datei):
ist kein Dateisystem verfügbar (claude.ai-Flächen, s. Dual-Mode), diesen Membership-Check
überspringen und im Warmstart vermerken — der Person-Record + Notes reichen als Kern-Kontext.
1b — Network-Vault (read-only, Code-only):
Vault-Pfad aus ENV IMP_NETWORK_VAULT (wie agent-network — nie hardcoden). Gesetzt und
vorhanden → per Glob/Grep die Person- und Firma-Node fuzzy suchen und lesen: Fakten,
Verbindungen (wer aus Pauls Netz kennt sie — starker Warmstart), Touchpoints
(frühere Begegnungen). ENV leer/Ordner fehlt → überspringen und im Output vermerken, nicht
anlegen. Braucht Shell/Dateisystem → auf claude.ai-Flächen (s. Dual-Mode) entfällt dieser
Schritt ganz; im Warmstart vermerken, dass der Vault-Kontext dort nicht verfügbar ist.
Ergebnis von Schritt 1: „Was Paul schon mit dieser Person/Firma verbindet" — der Warmstart-Block.
Schritt 2 — Externe Recherche (Person)
Web-Recherche zur Person. Ziel: Rolle heute, Werdegang in Stichworten, und womit sie sich
öffentlich beschäftigt (Aufhänger fürs Gespräch).
web_search: "[Vorname Nachname] [Firma] [Rolle]"
web_search: "[Vorname Nachname] LinkedIn" # Posts/Aussagen, aktuelle Position
web_search: "[Vorname Nachname] Interview OR Vortrag OR Podcast"
Bei ergiebigen Treffern die Quelle mit web_fetch vertiefen. Achten auf: aktuelle Funktion
(stimmt die Rolle noch?), Stationen/Werdegang, öffentliche Themen/Haltungen, jüngste
Auftritte. Kein Zusammentragen von Privatem ohne beruflichen Bezug.
Schritt 3 — Externe Recherche (Unternehmen)
web_search: "[Firma] Strategie OR Umsatz OR Geschäftsjahr [aktuelles Jahr]"
web_search: "[Firma] News [aktuelles Jahr]"
web_search: "[Firma] Übernahme OR Finanzierung OR Restrukturierung OR Führungswechsel"
Ziel: Geschäftsmodell (ein, zwei Sätze), Größe/Einordnung, aktuelle Lage —
2–3 belegte Entwicklungen der letzten ~12 Monate (Zahlen, M&A, Personalwechsel im Top-Management,
Strategie-Shift, Markt-/Wettbewerbsdruck). Je zentralem Fakt eine Zweitquelle anstreben
(wie beim Outreach-Brief); bestätigt nur eine Quelle etwas Wesentliches → als „unbestätigt"
markieren, nicht als Fakt verkaufen.
Optionale Eskalation: Bei einem großen/wichtigen Account oder wenn Paul „gründlich" sagt,
den deep-research-Skill für Unternehmen + Person anstoßen (mehrquellig, faktengeprüft,
zitiert) und dessen Ergebnis in die Synthese ziehen, statt die Inline-Suche zu vertiefen.
Default bleibt die schlanke Inline-Recherche — ein Call am nächsten Tag braucht keine Vollstudie.
Schritt 4 — IMP-Fit ableiten
Mit module-identity (IMP = Boutique-Strategieberatung, DACH): aus der Unternehmens-Lage die
strategischen Fragen ableiten, über die das Unternehmen gerade nachdenken dürfte, und wo
IMP realistisch Anschluss hat. Als Hypothese formulieren, nicht als Fakt — „könnte
relevant sein, weil …", nicht „die brauchen …". Beim Akquise-Erstkontakt ist das der Kern;
beim bestehenden Klienten eher Kontext-Update.
Schritt 5 — Synthese: Briefing (Chat-Output)
Ein knappes, scanbares Briefing in Pauls Sprache — conclusion-first, kein Consulting-Sprech.
Leere Blöcke weglassen.
Call-Prep — [Person], [Rolle] @ [Firma]
Anlass: [Akquise-Erstkontakt | Erstgespräch | Klient | Partner] · Termin: [Datum, wenn bekannt]
▸ Kurzfazit
[2–3 Sätze: wer die Person ist, wo das Unternehmen steht, worauf Paul im Gespräch zielen kann.]
▸ Was du schon verbindest (aus Attio / Network — Warmstart)
- [Verbindung / früherer Touch / Signal — mit Quelle intern]
(leer lassen bzw. „nichts hinterlegt", wenn Schritt 1 nichts fand)
▸ Person
- Rolle heute: […]
- Werdegang (Stichworte): […]
- Öffentlich beschäftigt mit: […] · Quelle: [URL]
▸ Unternehmen
- Modell / Einordnung: […]
- Aktuelle Lage (letzte ~12 Mon.):
- [Entwicklung 1] · Quelle: [URL] [ggf. „unbestätigt"]
- [Entwicklung 2] · Quelle: [URL]
▸ Anknüpfungspunkte (Hypothesen)
1. [konkreter Gesprächsaufhänger / mögliches Thema — warum jetzt relevant]
2. …
3. …
▸ Mögliche Einwände / Sensibilitäten
- [was im Gespräch heikel sein könnte / was die Person skeptisch machen dürfte]
▸ Wissenslücken (ehrlich)
- [was ich NICHT herausgefunden habe / wo die Quellenlage dünn war]
Haltung (gilt immer)
- READ-ONLY halten. Nichts nach Attio, nichts in den Vault, kein Task, kein Status. Im
Zweifel: sammeln und berichten, nicht eingreifen. Will Paul aus dem Prep heraus einen Touch
starten oder etwas festhalten → an den zuständigen Skill verweisen (
agent-outreach-* bzw.
agent-network), nicht selbst schreiben.
- Sprache: Deutsch, Pauls Voice — knapp, conclusion-first, keine Floskeln (
voice-core).
- Sparring-Haltung, keine Gefälligkeits-Akte. Keine erfundenen Fakten, keine geglättete
Unsicherheit. Jede nicht-triviale Aussage mit Quelle; nur einfach belegtes Wesentliches als
„unbestätigt" markieren; Inferenzen (v. a. der IMP-Fit) explizit als Hypothese. Die
Wissenslücken-Sektion ist Pflicht, wenn die Quellenlage dünn war — ein leeres Feld
vorzutäuschen ist schlimmer als eine ehrliche Lücke.
- Qualität vor Vollständigkeit. 3 scharfe Anknüpfungspunkte schlagen 8 generische. Lieber
weniger, dafür belegt und spezifisch.
- Menge des Privaten begrenzen — nur beruflich relevanter Kontext, kein Zusammentragen
privater Details.
Autonomer / geplanter Lauf
Braucht konkreten Input (Person/Termin). Bei Schedule-Trigger ohne User-Input nichts tun
und knapp vermelden (der optionale Kalender-Assist ist ein Komfort auf Pauls Zuruf, kein
autonomer Auslöser). Nie autonom recherchieren „auf Verdacht".
Memory / Lernen
Dieser Skill lernt nicht (analog agent-brief / agent-network). Gehört zu keinem
der drei Lern-Loops (Ton / Themenwert / Konstruktion) — kein distill, keine memory/rules/,
keine memory/logs/-Telemetrie. Aus memory/state/ wird nur gelesen
(attio-ids.json für die Listen-Zugehörigkeits-Prüfung, Code-only); die Network-Config ist die
ENV IMP_NETWORK_VAULT (Code-only). Beides entfällt sauber auf Flächen ohne Dateisystem
(s. Dual-Mode) — der Skill braucht die Lern-/Memory-Schicht nicht und ist deshalb
teilbar (Marketplace pauls-skill-kit), anders als die lernenden System-Agenten. Der
Briefing-Text ist Wegwerf-Output für den einen Termin.