Mandats-Workspaces verwalten — anlegen, auflisten, wechseln, schließen oder vom aktiven Mandat trennen, damit Mehrfachmandatsanwälte den Kontext eines Mandats sauber von jedem anderen trennen. Wird von allen inhaltlichen Skills gelesen, die wissen müssen, in welchem Mandat sie arbeiten. Lädt bei "neues Mandat", "Mandat wechseln", "Mandate auflisten", "Mandat schließen" oder wenn der Nutzer nur auf Praxisebene arbeiten möchte.
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gesellschaftsrecht-mandat-arbeitsbereich
title
Mandats-Workspace
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Mandats-Workspaces verwalten — anlegen, auflisten, wechseln, schließen oder vom aktiven Mandat trennen, damit Mehrfachmandatsanwälte den Kontext eines Mandats sauber von jedem anderen trennen. Wird von allen inhaltlichen Skills gelesen, die wissen müssen, in welchem Mandat sie arbeiten. Lädt bei "neues Mandat", "Mandat wechseln", "Mandate auflisten", "Mandat schließen" oder wenn der Nutzer nur auf Praxisebene arbeiten möchte.
Rechtsanwälte führen parallel mehrere Mandate. Jedes Mandat hat seinen eigenen Mandanten, seine eigene Gegenpartei, seine eigene Transaktionsphase, seine eigenen vertraulichen Unterlagen und seine eigene Handlungslogik. Die Vermischung von Mandatsinhalten — auch unbeabsichtigt — verletzt die anwaltliche Verschwiegenheitspflicht (§ 43a Abs. 2 BRAO, § 203 Abs. 1 Nr. 3 StGB) und kann Interessenkonflikte begründen (§ 43a Abs. 4 BRAO).
Dieser Skill verwaltet Mandats-Workspaces: Er legt sie an, listet sie auf, wechselt zwischen ihnen, schließt sie und archiviert sie. Alle inhaltlichen Skills im Gesellschaftsrecht-Paket lesen den aktiven Mandats-Workspace, bevor sie arbeiten, und beziehen sich ausschließlich auf dessen Kontext.
Im M&A-Kontext unterstützt dieser Skill die typischen Transaktionsphasen: NDA-Phase und Datenraumzugang, LOI-Phase, Due-Diligence, SPA-Verhandlung, Signing/Closing und Post-Closing-Integration.
Kaltstart-Rückfragen
Vor Anlage eines neuen Mandats-Workspace sind folgende Angaben erforderlich:
Mandant: Name der vertretenen Partei (oder interne Geschäftseinheit bei In-house-Juristen)?
Gegenpartei: Wer ist die andere Seite (Käufer/Verkäufer, Mitgesellschafter, Schuldner)? Mehrere Gegenparteien möglich.
Transaktionsphase: NDA | LOI | Due Diligence | SPA-Verhandlung | Signing/Closing | Post-Closing-Integration | Laufende Beratung?
Vertraulichkeitsstufe: Standard / Erhöht / Clean-Team? (Erhöht = besondere Sorgfalt in mandatsübergreifenden Settings.)
Wesentliche Fakten: 2–5 Sätze zu Gegenstand, Stakeholdern und dem, was auf dem Spiel steht.
Mandatsspezifische Abweichungen vom Praxisstandard: Was weicht von den Kanzlei-Standardvorgaben ab (z.B. abweichende Haftungsdeckelung, Sprachregelung, Rechtsordnung)?
Verbundene Mandate: Slug-Verweise auf verwandte Mandate (z.B. NDA-Mandat, das dem SPA-Mandat vorausging)?
Was will der Mandant wirklich erreichen? (Nicht: was steht im Standardweg, sondern: welches Ergebnis ist fuer den Mandanten persoenlich/wirtschaftlich das beste? Manchmal ist der schnellere Vergleich besser als der formal "richtige" Weg.)
Rechtlicher Rahmen
Normtexte mit Auszügen
§ 43a Abs. 2 BRAO — Verschwiegenheitspflicht
"Der Rechtsanwalt ist zur Verschwiegenheit verpflichtet. Diese Pflicht bezieht sich auf alles, was ihm in Ausübung seines Berufes bekanntgeworden ist."
Die Verschwiegenheitspflicht gilt unbegrenzt zeitlich, auch nach Mandatsbeendigung. Sie gilt für alle Mitarbeiter der Kanzlei (§ 43a Abs. 2 S. 3 BRAO) und für alle Informationsträger — physisch und digital.
§ 203 Abs. 1 Nr. 3 StGB — Verletzung von Privatgeheimnissen
"Wer unbefugt ein fremdes Geheimnis, namentlich ein zum persönlichen Lebensbereich gehörendes Geheimnis oder ein Betriebs- oder Geschäftsgeheimnis, offenbart, das ihm als Rechtsanwalt [...] anvertraut worden ist oder sonst bekanntgeworden ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft."
"Der Rechtsanwalt darf keine widerstreitenden Interessen vertreten."
Dieser Skill führt keine Interessenkonfliktprüfung durch. Die Konfliktprüfung obliegt dem Anwalt vor jeder Mandatsannahme. Der Skill stellt lediglich sicher, dass Mandatsinhalte technisch getrennt bleiben.
§ 53 StPO — Zeugnisverweigerungsrecht des Rechtsanwalts
Dem Rechtsanwalt steht ein Zeugnisverweigerungsrecht zu über das zu, was ihm in dieser Eigenschaft anvertraut oder bekanntgeworden ist.
§§ 1 ff. GwG — Geldwäscheprävention / Mandantenidentifizierung
Bei M&A-Mandaten (Kauf/Verkauf von Unternehmen) gilt der Rechtsanwalt als Verpflichteter i.S.d. § 2 Abs. 1 Nr. 10 GwG. Pflichten: Identifizierung des Mandanten (§ 10 GwG), Feststellung wirtschaftlich Berechtigter (§ 11 GwG), Dokumentation (§ 8 GwG).
Leitentscheidungen
Gericht
Aktenzeichen
Fundstelle
Leitsatz / Relevanz
Rechtsprechung live prüfen
Live-Verifikation erforderlich
-
keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und Aussage protokollieren
Rechtsprechung live prüfen
Live-Verifikation erforderlich
-
keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und Aussage protokollieren
Prüfschema: Mandats-Workspace
Vorab: Der untenstehende Workflow ist die typische Standardlinie. Wenn die Mandantenlage abweicht (siehe "Strategische Optionen" oben), sind die Schritte entsprechend zu verkuerzen, umzustellen oder durch ein anderes Skill zu ersetzen — der Workflow ist Leitfaden, nicht Pflichtprogramm.
Schritt
Prüfungspunkt
Inhalt
Ergebnis
1
Praxisprofil lesen
## Mandats-Workspaces in CLAUDE.md: Aktiviert oder deaktiviert?
Deaktiviert bei In-house-Juristen (Standard); nur aktivieren bei Mehrfachmandatskanzlei
2
Unterbefehl identifizieren
Ersten Token auswerten: neu / liste / wechseln / schließen / keine?
Routing zu Schritt 3–7
3
Slug-Eindeutigkeit
Slug bereits in mandate/<slug>/ oder mandate/_archiv/<slug> vorhanden?
Bei Duplikat: anderen Slug vorschlagen (Mandant + Typ + Jahr)
4
Interessenkonfliktprüfung
Durch Anwalt: Gegenpartei gleichzeitig Mandant in anderem Mandat?
Skill führt keine Prüfung durch; Hinweis und Bestätigungsabfrage
5
GwG-Identifizierung
Bei M&A-Mandat: Mandantenidentifizierung (§ 10 GwG) dokumentiert?
Hinweis auf GwG-Pflichten bei Mandatsanlage
6
Aufnahme-Interview
Alle Pflichtfelder erfasst (Mandant, Gegenpartei, Typ, Phase, Vertraulichkeit, Fakten, Abweichungen)?
Mandatskündigung (fristlos wegen Interessenkonflikt)
§§ 626 f. BGB
Unverzüglich nach Kenntnis der Kollisionslage
Schadensersatzpflicht wenn Frist versäumt
Herausgabe Handakten nach Mandatsende
§ 50 Abs. 2 BRAO
Auf Verlangen des Mandanten; angemessene Frist
Schadensersatz; Disziplinarverfahren
Typische Gegenargumente
Einwand
Begründung Gegenseite
Erwiderung
Mandatsworkspace für In-house-Juristen unnötig
In-house-Jurist arbeitet nur für einen Mandanten (das eigene Unternehmen)
Richtig — Skill bei In-house-Standard deaktiviert; nur bei tatsächlichem Mehrfachmandatsverhältnis aktivieren
Mandatsinformationen können zusammengefasst werden
Effizienzgewinn bei mandatsübergreifendem Vergleich
§ 43a Abs. 2 BRAO gilt für jedes einzelne Mandat; mandatsübergreifende Auswertung nur mit ausdrücklicher Erlaubnis jedes Mandanten
Rechtsprechung live prüfen
Live-Verifikation erforderlich
keine Entscheidung aus Modellwissen; Quelle vor Ausgabe protokollieren
Digitale Trennung nicht ausreichend
Mandatsinhalte sind ohnehin in unterschiedlichen Softwaresystemen gespeichert
Verschwiegenheitspflicht gilt auch für KI-gestütztes Drafting und Kontextverarbeitung; mandatsübergreifender Kontext-Schalter muss bewusst gesetzt werden
Slug-System zu komplex
Einfachere Identifikation reicht
Slug-Eindeutigkeit ist zentral für fehlerfreies Routing; klares Muster (Mandant-Typ-Jahr) verhindert Verwechslungen
Strategische Optionen (vor dem Template entscheiden)
Bevor das Template eins-zu-eins gefuellt wird, ist zu pruefen welche Variante zur Mandantenkonstellation passt. Das Template ist eine moegliche Form — nicht die einzige.
Konstellation
Empfohlener Weg
Standard — Gesellschaftsrechtlichen Mandats-Workspace aufbauen
Arbeitsbereich nach Schema; Template unten
Variante A — Mandat nur punktuell Einzelfrage
Verkuerzte Dokumentation; nur relevante Teile des Templates
Variante B — Internationales Gesellschaftsrecht noetig
Wenn die Mandantenkonstellation nicht ins Standardschema passt, ist das Template anzupassen oder durch ein anderes Skill abzuloesen — nicht das Mandat in das Schema zu pressen.
Schriftsatzbausteine
Baustein 1: Mandatsniederlegungsschreiben bei Interessenkonflikt
An [Mandant]
[Anschrift]
[Ort, Datum]
Mandatsniederlegung — Az. [Aktenzeichen]
Sehr geehrte/r [Name],
wir haben in der oben bezeichneten Angelegenheit Ihre Interessen vertreten. Im Verlauf
unserer Mandatsbearbeitung haben wir festgestellt, dass eine Pflichtenkollision im
Sinne des § 43a Abs. 4 BRAO vorliegt, die es uns nicht gestattet, das Mandat weiter zu
führen.
Wir legen das Mandat hiermit mit sofortiger Wirkung nieder. Diese Entscheidung basiert
ausschließlich auf unserer berufsrechtlichen Verpflichtung und stellt kein Werturteil
über Ihre Rechtssache dar.
Wir empfehlen Ihnen dringend, unverzüglich eine andere Kanzlei zu beauftragen.
Zur Sicherung Ihrer Rechte weisen wir auf folgende laufende Fristen hin:
- [Frist 1: z.B. Anfechtungsfrist § 246 AktG: [Datum]]
- [Frist 2: ...]
Ihre Handakten werden wir Ihnen auf Anforderung gemäß § 50 Abs. 2 BRAO unverzüglich
herausgeben.
Mit freundlichen Grüßen
[Kanzlei / Name]
Rechtsanwalt / Rechtsanwältin
--- vor Versand klaeren ---
Welches Verhandlungsziel hat der Mandant? [Durchsetzung des Anspruchs / Vergleich / Reputationsschutz / schnelle Loesung]
Welche Kompromisslinien sind absolut? [Mindestforderung / Zeitrahmen / Formerfordernis]
Sind Anschlusswege erwuenscht? [Mediation / Direktgesprach / Einigung vor Fristablauf]
Schlussabsatz Variante A (kooperativ):
Wir regen eine guetliche Einigung an und stehen fuer ein klaerenden Gesprach zur Verfuegung. Eine einvernehmliche Loesung erspart beiden Seiten Zeit und Kosten.
Schlussabsatz Variante B (formal-streng):
Eine aussergerichtliche Einigung kommt nur in Betracht wenn die Gegenseite innerhalb von [X] Tagen einen akzeptablen Vorschlag unterbreitet. Anderenfalls werden wir alle rechtlichen Schritte einleiten.
Baustein 2: Mandats-Workspace-Vorlage (mandat.md)
[ARBEITSERGEBNIS-KOPFZEILE — je nach Nutzerprofil aus CLAUDE.md]
# Mandat: [Mandant] — [Kurzbeschreibung]**Slug:** [slug]
**Eröffnet:** [JJJJ-MM-TT]
**Status:** aktiv
**Vertraulichkeit:** [standard / erhöht / clean-team]
**Transaktionsphase:** [NDA | LOI | Due Diligence | SPA-Verhandlung | Signing/Closing | Post-Closing | Laufend]
---
## Parteien**Mandant:** [Name; Rechtsform; HR-Nummer falls relevant]
**Gegenpartei:** [Name(n); ggf. Rechtsform]
## Mandatstyp
[M&A Käuferseite / M&A Verkäuferseite / Finanzierung / Governance / Reorganisation / Integration / Sonstige]
[Ein-Satz-Begründung: Warum dieser Typ?]
## Wesentliche Fakten
[2–5 Sätze: Worum geht es? Wer sind die Stakeholder? Was steht auf dem Spiel?
Was macht dieses Mandat vom Standardprofil abweichend?]
## Mandatsspezifische Abweichungen vom Praxisprofil*Jede Abweichung vom Kanzlei-Standard auf Mandatsebene — gilt nur für dieses Mandat.*- [z.B. "Haftungsdeckelung: Mandant besteht auf 24 Monaten statt Hausstandard 12 Monate."]
- [z.B. "Ton: beziehungspflegend — Gegenpartei ist strategischer Partner."]
- [z.B. "Anwendbares Recht: Deutsches Recht zwingend, kein englisches Recht."]
## GwG-Compliance (§§ 1 ff. GwG)- [ ] Mandantenidentifizierung durchgeführt (§ 10 GwG)
- [ ] Wirtschaftlich Berechtigte ermittelt (§ 11 GwG)
- [ ] Dokumentation angelegt (§ 8 GwG; Aufbewahrung 5 Jahre nach Ende der Geschäftsbeziehung)
## Verbundene Mandate- [slug — ein Satz, warum verbunden; z.B. "NDA-Phase vorgelagerter Rechtsauftrag"]
## Vertraulichkeitshinweise
[Bei erhöhter Vertraulichkeit oder Clean-Team: Begründung. Wer darf Mandatsunterlagen
einsehen? Ist mandatsübergreifender Kontext für dieses Mandat unzulässig?]
Baustein 3: Verlaufsdatei-Vorlage (verlauf.md)
# Verlauf: [Mandant] — [Kurzbeschreibung]
Nur-Anhängen-Ereignisprotokoll. Neuestes oben.
---
## [JJJJ-MM-TT] — Mandat eröffnet
Aufnahme abgeschlossen. Slug: `[slug]`. Status: aktiv.
[Ggf. anfänglicher Kontext — z.B. "Eröffnet auf Eingang eines SPA-Entwurfs von [Gegenpartei]."]
---
## [JJJJ-MM-TT] — Transaktionsphase gewechselt
Von [Phase A] zu [Phase B]. Anlass: [Ereignis, z.B. "LOI unterzeichnet"].
---
## [JJJJ-MM-TT] — Mandat geschlossen
Abschlussdatum: [JJJJ-MM-TT]. Anlass: [Abschluss der Transaktion / Mandatsniederlegung
/ Wunsch des Mandanten]. Archiviert unter `mandate/_archiv/[slug]/`.
Unterbefehle: Vollständige Beschreibung
neu <slug>
Slug prüfen: nicht bereits in mandate/<slug>/ oder mandate/_archiv/<slug>/ vorhanden. Falls wiederverwendet: anderen Slug vorschlagen.
Aufnahme-Interview nach Kaltstart-Rückfragen durchführen.
mandate/<slug>/mandat.md anhand der Vorlage schreiben.
mandate/<slug>/verlauf.md mit Eintrag "Eröffnet" anlegen.
Leere mandate/<slug>/notizen.md erstellen.
Nicht automatisch wechseln. Fragen: "Möchten Sie jetzt zu <slug> wechseln?"
liste
mandate/*/mandat.md aufzählen. Jede Datei lesen, Status extrahieren. Tabelle ausgeben:
Slug
Mandant
Mandatstyp
Phase
Status
Eröffnet
Aktiv
Aktives Mandat mit * markieren. Archiv unter separater Überschrift.
wechseln <slug>
mandate/<slug>/mandat.md auf Existenz prüfen.
Aktives Mandat:-Zeile in CLAUDE.md auf Praxisebene auf Aktives Mandat: <slug> ändern.
Inhalt von mandat.md zusammenfassen zur Bestätigung.
schließen <slug>
mandate/<slug>/ auf Existenz prüfen.
Eintrag "Geschlossen" mit heutigem Datum an verlauf.md anhängen.
War das geschlossene Mandat das aktive: Aktives Mandat: auf keine — nur Praxiskontextdaten setzen.
keine
Aktives Mandat: in CLAUDE.md auf keine — nur Praxiskontextdaten setzen. Mit Nutzer bestätigen.
Mandatsübergreifender Kontext
CLAUDE.md auf Praxisebene enthält einen Mandatsübergreifender Kontext:-Schalter.
Wenn aus (Standard): Ein Skill, der in Mandat A arbeitet, liest niemals Dateien in mandate/B/. Dies ist die Vertraulichkeitsgarantie.
Wenn an: Ein Skill darf Mandatsdaten mandatsübergreifend nur dann lesen, wenn der Nutzer dies ausdrücklich verlangt (z.B. "Vergleiche die Haftungsbegrenzungen in den letzten fünf Vendor-Mandaten"). Auch bei an ist der Standard: nur das aktive Mandat laden, außer bei ausdrücklicher Vergleichsanfrage.
Bei erhöhter Vertraulichkeit: Auch wenn der globale Schalter auf an steht, gilt für Mandate mit Vertraulichkeit: erhöht oder clean-team: mandatsübergreifender Kontext nur nach Einzelgenehmigung des Anwalts.
Hinweise und Risiken
Risiko
Beschreibung
Abhilfe
Mandatsübergreifender Kontext bei sensiblem Mandat
Vertrauliche Informationen eines Mandanten fließen in ein anderes Mandat
Schalter auf aus halten; bei erhöhter Vertraulichkeit in mandat.md explizit sperren
Slug-Verwechslungen
Ähnliche Slug-Namen führen zu falscher Mandatszuweisung
Klares Muster: [mandant]-[typ]-[jahr]; z.B. alpha-gmbh-anteilskauf-2026
Interessenkonflikt nicht erkannt
RA vertritt gleichzeitig Käufer und Verkäufer in derselben Transaktion
Vor Mandatsanlage Konfliktprüfung in Kanzlei-System; Skill kann nicht ersetzen
Fortschritt: Nach Signing → Mandat-Phase aktualisiert auf Signing/Closing. Nach Closing → Phase Post-Closing-Integration. Nach Abschluss: schließen alpha-gmbh-anteilskauf-2026 archiviert das Mandat dauerhaft.
Quellenregel: Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen; Literatur nur mit Nutzerquelle oder lizenziertem Live-Zugriff.
Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen zitieren. Literatur nur nutzen, wenn der Nutzer die Quelle bereitstellt oder ein lizenzierter Live-Zugriff sie verifiziert.
Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen zitieren. Literatur nur nutzen, wenn der Nutzer die Quelle bereitstellt oder ein lizenzierter Live-Zugriff sie verifiziert.
Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
Hinweis: Dieser Skill ersetzt keine anwaltliche Beratung im konkreten Einzelfall und keine Interessenkonfliktprüfung.
Audit-Hinweis (27.05.2026)
Rechtsprechung live prüfen: Keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über amtliche oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.