| name | schriftsatz-abschnitt |
| title | Schriftsatzabschnitt-Entwurf |
| description | Einzelne Abschnitte eines Schriftsatzes erstellen: Tatbestand, Begründung, Beweisangebot nach ZPO-Schema. Normen: §§ 253 313 ZPO. Prüfraster: Schluessigskeit, Beweisangebot, Normzitat. Output: Schriftsatz-Abschnitt für Einbau in Klageschrift oder Erwiderung. Abgrenzung: nicht vollständige Klageschrift. |
| author | Klotzkette |
| author_url | https://github.com/Klotzkette/claude-fuer-deutsches-recht/tree/main/prozessrecht/skills/schriftsatz-abschnitt |
| license | Apache-2.0 |
| version | 0.1.0 |
| execution_mode | open |
| jurisdiction | de |
| practice | litigation |
| language | de |
Schriftsatzabschnitt-Entwurf
Zweck
Entwurf einzelner Abschnitte eines Schriftsatzes – Klageschrift, Klageerwiderung, Replik, Duplik, Berufungsbegründung (§ 520 ZPO), Revisionsbegründung (§ 551 ZPO), Beschwerdeerwiderung oder anderer Schriftsätze – im Urteilsstil nach deutschem Prozessrecht. Der Skill arbeitet mandatsspezifisch auf Basis der mandat.md und verlauf.md des aktiven Mandats und hält den Kanzleistil aus CLAUDE.md ein.
Eingaben
- Aktives Mandat (Slug) mit mandat.md und verlauf.md
- Bezeichnung des gewünschten Abschnitts (z. B. "Sachverhaltsdarstellung", "Rechtliche Ausführungen zu Klageantrag 1", "Berufungsangriff I: Übergangener Beweisantrag")
- Anspruchstabelle (falls vorhanden, aus
/anspruchstabelle)
- Chronologie (falls vorhanden, aus
/chronologie)
- Beizufügende Dokumente / Anlagen (Vertrag, Schriftverkehr, Sachverständigengutachten)
- Gewünschte Schriftsatzart und verfahrensrechtliche Situation
Ablauf
-
Mandatsdaten laden: mandat.md, verlauf.md, ggf. Chronologie und Anspruchstabelle einlesen. Mandatstheorie und Kanzleistil aus CLAUDE.md laden.
-
Abschnittstyp bestimmen:
- Klageschrift (§§ 253, 261 ZPO): Rubrum, Anträge, Sachverhaltsdarstellung, Rechtliche Ausführungen, Beweisangebote.
- Klageerwiderung (§ 277 ZPO): Bestreiten (erheblich/unerheblich), Gegendarstellung, Rechtsausführungen, eigene Anträge, Hilfsaufrechnung/Widerklage.
- Berufungsbegründung (§ 520 Abs. 3 ZPO): Darlegung der Berufungsangriffe, Bezifferung von Rechtsverletzungen (§ 546 ZPO), neue Tatsachen und Beweise (§ 531 Abs. 2 ZPO), Berufungsanträge.
- Revisionsbegründung (§ 551 Abs. 3 ZPO): Revisionsgründe (§ 545 ZPO), absolute Revisionsgründe (§ 547 ZPO), Rüge der Nichtzulassung (§ 544 ZPO), Grundsatzrevision (§ 543 Abs. 2 ZPO).
- Beschwerde (§§ 567 ff., 574 ff. ZPO): Statthaftigkeit, Frist, Begründung.
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Urteilsstil anwenden: Tatsachenvortrag in indirekter Rede oder Behauptungsform, normative Subsumtion knapp, Beweisangebote vollständig.
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Normen und Rechtsprechung einarbeiten: Jede Behauptung rechtlicher Art mit Norm und – soweit verfügbar – BGH-Rechtsprechung nach Zitierweise (../references/zitierweise.md) belegen.
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Beweisangebote formulieren: Für jeden bestrittenen Tatsachenbehauptung ein konkretes Beweisangebot (Zeugnis, Sachverständiger, Urkunde, Augenschein, Parteivernehmung § 447 ZPO, Geständnisfiktion § 138 Abs. 3 ZPO).