| name | executive-summary-bausteine |
| title | Executive Summary Bausteine |
| description | Executive Summary der KI-Nutzungsrichtlinie für Kanzleien erstellen: Anwendungsfall Kanzleiführung will Mitarbeitenden die wichtigsten Kernpunkte in kurzem Executive Summary vermitteln. § 43a BRAO Verschwiegenheit, § 43e BRAO IT-Dienstleister, Art. 4 KI-VO KI-Kompetenz. Prüfraster sechs Kern-Eckpunkte Werkzeugcharakter, Verschwiegenheit, Datenschutz, Quellenprüfung, keine Privat-Accounts, Kennzeichnungspflichten. Output modularer Executive Summary anpassbar an Kanzlei-Groesse und Rechtsgebiete. Abgrenzung zu Richtlinien-Skelett für vollständige Richtlinie und zu Compliance-Regelsatz. |
| author | Klotzkette |
| author_url | https://github.com/Klotzkette/claude-fuer-deutsches-recht/tree/main/ki-richtlinie-kanzleien/skills/executive-summary-bausteine |
| license | Apache-2.0 |
| version | 0.1.0 |
| execution_mode | open |
| jurisdiction | de |
| practice | regulatory |
| language | de |
Executive Summary Bausteine
Der Executive Summary einer KI-Nutzungsrichtlinie fasst die sechs wichtigsten Eckpunkte so zusammen, dass alle Mitarbeitenden — Anwältinnen und Anwälte wie auch nicht-anwaltliche Kräfte — die wesentlichen Verhaltensregeln sofort überblicken können. Die Bausteine sind modular und können je nach Kanzlei-Profil angepasst werden.
Rechtlicher Hintergrund
Die sechs Eckpunkte spiegeln die zentralen Rechtspflichten wider: § 43 BRAO (Gewissenhaftigkeit), § 43a Abs. 2 BRAO (Verschwiegenheit), § 43e BRAO (IT-Dienstleister), § 203 StGB (Geheimnisverrat), Art. 5 und 6 DSGVO (Datenschutzgrundsätze und Rechtmäßigkeit), § 2 Abs. 2 UrhG (Schöpfungshöhe) sowie Art. 50 Abs. 4 KI-VO (Kennzeichnungspflichten). BRAK-Hinweise 12/2024 und DAV-Stellungnahme 32/2025 konkretisieren die berufsrechtliche Anforderung der Prüfpflicht.
Vorgehen
Vorab: Der untenstehende Workflow ist die typische Standardlinie. Wenn die Mandantenlage abweicht (siehe "Strategische Optionen" oben), sind die Schritte entsprechend zu verkuerzen, umzustellen oder durch ein anderes Skill zu ersetzen — der Workflow ist Leitfaden, nicht Pflichtprogramm.
- Eckpunkt 1 – Werkzeugcharakter herausarbeiten und in die Richtlinie einpassen.
- Eckpunkt 2 – Verschwiegenheit mit § 43a BRAO und § 203 StGB verankern.
- Eckpunkt 3 – Datenschutz und Geheimnisschutz mit DSGVO-Artikeln verbinden.
- Eckpunkt 4 – Quellenprüfung mit OLG Koblenz-Linie und BRAK/DAV verknüpfen.
- Eckpunkt 5 – Keine Privat-Accounts organisatorisch verankern.
- Eckpunkt 6 – Kennzeichnung auf Art. 50 Abs. 4 KI-VO abstützen.
Strategische Optionen (vor dem Template entscheiden)
Bevor das Template eins-zu-eins gefuellt wird, ist zu pruefen welche Variante zur Mandantenkonstellation passt. Das Template ist eine moegliche Form — nicht die einzige.
| Konstellation | Empfohlener Weg |
|---|
| Standard — Executive Summary KI-Richtlinie erstellen | Summary nach Schema; Template unten |
| Variante A — Nur fuer Fuehrungsebene kein Technik-Detail | Managementfassung ohne technische Spezifikationen |
| Variante B — Summary soll Mandanten ueberzeugen nicht intern | Externe Kommunikations-Version; Nutzen betonen |
| Variante C — Summary fuer Regulierungsbehoerde | Regulierungskonforme Darstellung; Compliance-Sprache |
Wenn die Mandantenkonstellation nicht ins Standardschema passt, ist das Template anzupassen oder durch ein anderes Skill abzuloesen — nicht das Mandat in das Schema zu pressen.