| name | gliederung-mit-tiefenstruktur |
| title | Gliederung mit Tiefen-Struktur |
| description | Student erstellt Gliederung für juristische Hausarbeit mit korrekter Tiefenstruktur A Roemisch Arabisch Kleinbuchstaben. Anspruchsgrundlagen-Reihenfolge Zivilrecht öffentlich-rechtlicher Aufbau Strafrecht Drei-Stufen. Normen §§ 133 157 BGB Methodenlehre. Prüfraster Gliederungs-Logik Hierarchie Prüfungsschema-Sichtbarkeit Vollständigkeit. Output Gliederungs-Entwurf Tiefenstruktur-Template. Abgrenzung zu gutachtenstil-vs-urteilsstil (Stil) und subsumtion-schritt-fuer-schritt (Inhalt). |
| author | Klotzkette |
| author_url | https://github.com/Klotzkette/claude-fuer-deutsches-recht/tree/main/hausarbeitenmacher/skills/gliederung-mit-tiefenstruktur |
| license | Apache-2.0 |
| version | 0.1.0 |
| execution_mode | open |
| jurisdiction | de |
| practice | general |
| language | de |
Gliederung mit Tiefen-Struktur
Triage zu Beginn
- Welches Fachgebiet und wie viele Anspruchsgrundlagen/Pruefungspunkte sind zu erwarten?
- Wie ist die gewuenschte Tiefe der Gliederung (Anfaenger: A.I.1.a), Examen: tiefer)?
- Gibt es Konkurrenzen zwischen Anspruchsgrundlagen, die in der Gliederung sichtbar sein muessen?
- Sollen Hilfsweise-Pruefungen als eigene Gliederungspunkte oder als Unterpunkte erscheinen?
Aktuelle Rechtsprechung und Methodik
- Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
Zentrale Normen
- § 242 BGB — Treu und Glauben: Gliederung muss die rechtlichen Beziehungen vollstaendig abbilden
- § 308 ZPO — Bindung an Antraege: Gliederung darf nicht ueber den Bearbeitungsvermerk hinausgehen
- §§ 195 ff. BGB — Verjährung als eigener Gliederungspunkt bei Anspruchs-Erloesung
- § 362 BGB — Erfuellung als erster Erloeschungsgrund in Gliederungs-Unterebene
Quellenregel
Quellenregel: Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen; Literatur nur mit Nutzerquelle oder lizenziertem Live-Zugriff.
Zweck
Eine gute Gliederung zeigt schon im Inhaltsverzeichnis, ob Du das Problem verstanden hast. Sie ist die Schiene, auf der die Argumentation läuft.
Schritt 1 — Standard-Tiefenstruktur
A. Erster Hauptpunkt
I. Erster Unter-Hauptpunkt
1. Erste Voraussetzung
a) Erste Teilvoraussetzung
aa) Erste Teil-Teil-Voraussetzung
bb) Zweite Teil-Teil-Voraussetzung
b) Zweite Teilvoraussetzung
2. Zweite Voraussetzung
II. Zweiter Unter-Hauptpunkt
B. Zweiter Hauptpunkt
Reihenfolge: A — B — C; I — II — III; 1 — 2 — 3; a) — b) — c); aa — bb — cc.
Schritt 2 — Reihenfolge je Fachgebiet
Zivilrecht
A. Anspruch K gegen B aus § 433 II BGB (Kaufpreiszahlung)
I. Wirksamer Kaufvertrag
1. Angebot
2. Annahme
3. Wirksamkeit (Geschäftsfähigkeit, Form, AGB)
II. Anspruch nicht erloschen
1. Erfüllung § 362 I BGB
2. Aufrechnung § 387 BGB
3. Verjährung
III. Anspruch durchsetzbar
1. Einreden (z.B. § 320 BGB)
B. Anspruch K gegen B aus § 280 I BGB iVm § 433 BGB (Schadensersatz statt der Leistung)
I. Schuldverhältnis
II. Pflichtverletzung
III. Vertretenmüssen
IV. Schaden
Öffentliches Recht (Verwaltungsklage)
A. Zulässigkeit
I. Verwaltungsrechtsweg § 40 VwGO
II. Statthafte Klageart § 42 I VwGO
III. Klagebefugnis § 42 II VwGO
IV. Vorverfahren §§ 68 ff. VwGO
V. Klagefrist § 74 VwGO
VI. Zuständigkeit (sachlich, örtlich)
B. Begründetheit
I. Anspruchsgrundlage / Rechtsgrundlage
II. Formelle Rechtmäßigkeit (Zuständigkeit, Verfahren, Form)
III. Materielle Rechtmäßigkeit
1. Tatbestand
2. Rechtsfolge / Ermessen
IV. Rechtsverletzung Kläger