Übersetzt ein Vertragsprüfungsmemo in eine Zusammenfassung für Geschäftsführung, Vorstand oder Einkauf — kein Rechtsgutachten, sondern eine klare Entscheidungsgrundlage. Lädt, wenn der Nutzer "Zusammenfassung für Geschäftsführung", "für den Vorstand aufbereiten", "Managementzusammenfassung", "für Einkauf erklären" oder "nicht-juristische Zusammenfassung" sagt.
Standardmäßig ist der Prompt ausgewählt, der zuerst die Quelle prüft. Sie können zu einem direkten Befehl wechseln oder eine lokale Kopie herunterladen.
Quelldateien prüfen
Lesen Sie SKILL.md und alle von SkillsMP angezeigten Begleitdateien, bevor Sie sich für eine Installation entscheiden.
Mit Codex oder Claude installieren Kopieren Sie diesen Prompt, fügen Sie ihn in Codex, Claude oder einen anderen Assistant ein und lassen Sie die Skill-Seite prüfen und installieren.
Ein direkter Befehl überspringt den Prüf-Prompt. Prüfen Sie die Quelle, bevor Sie ihn ausführen.
Übersetzt ein Vertragsprüfungsmemo in eine Zusammenfassung für Geschäftsführung, Vorstand oder Einkauf — kein Rechtsgutachten, sondern eine klare Entscheidungsgrundlage. Lädt, wenn der Nutzer "Zusammenfassung für Geschäftsführung", "für den Vorstand aufbereiten", "Managementzusammenfassung", "für Einkauf erklären" oder "nicht-juristische Zusammenfassung" sagt.
Der Geschäftsführer, der diesen Vertrag beauftragt hat, will kein
Rechtsgutachten. Er will wissen: Können wir unterschreiben? Was ist der
Haken? Was müssen wir tun? Diese Skill liest das fertige Prüfungsmemo
und verdichtet es auf genau das.
Lädt, wenn eine Vertragsanalyse abgeschlossen ist und das Ergebnis an
eine Person außerhalb der Rechtsabteilung weitergegeben werden soll.
Eingaben
Das fertige Prüfungsmemo (aus /vertragsrecht:vertragsprüfung)
Grundlagen der rechtssicheren Kommunikation an Mandanten
Zusammenfassungen an Mandanten und interne Nicht-Juristen unterliegen
besonderen Sorgfaltsanforderungen — auch informelle Kurzfassungen erzeugen
Vertrauen beim Empfänger und können haftungsrechtliche Folgen haben, wenn
sie wesentliche Risiken weglassen.
§ 280 Abs. 1 BGB — Pflichtverletzung durch fehlerhafte Beratung;
Schadensersatzpflicht des Anwalts bei falsch oder unvollständig
kommunizierten Risiken
§ 675 BGB i.V.m. §§ 611 ff. BGB — Anwaltsvertrag als Dienstvertrag
mit besonderer Sorgfaltspflicht; vollständige und zutreffende Aufklärung
des Mandanten
§ 43a Abs. 2 BRAO — Mandatsgeheimnis; Weiterleitung von Zusammenfassungen
außerhalb des Vertrauenskreises bedarf der Prüfung (Privilegkreis)
§§ 164 ff. BGB — Vollmacht; eine Zusammenfassung, die impliziert, der
Vertrag sei unterschriftsreif, kann als Beratungsleistung wirken, auf
die sich der Mandant verlässt
Sorgfaltspflicht bei Risikoangaben
Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
(Aufklärungspflicht bei Vertragsgestaltung; Hinweis auf AGB-Unwirksamkeit
als Bestandteil ordnungsgemäßer Beratung)
Quellenregel
Quellenregel: Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen; Literatur nur mit Nutzerquelle oder lizenziertem Live-Zugriff.
Ablauf
Schritt 1 — Mandatskontext
Prüfe ## Mandatsarbeitsbereiche im Kanzleiprofil. Wenn aktiviert und
kein aktives Mandat gesetzt: "Für welches Mandat ist diese Zusammenfassung?
(/vertragsrecht:vertragsrecht-mandat-arbeitsbereich wechseln <kürzel> oder kanzleiebene)."
Aktive mandat.md für mandatsspezifischen Kontext laden.
Schritt 2 — Privilegkreis-Check
Vor der Ausgabe prüfen, wohin sie geht. Wenn der Nutzer einen Empfänger
oder Kanal genannt hat:
Interne Rechtsabteilung / unter anwaltlicher Aufsicht → privilegiertes
Arbeitsergebnis behalten
Geschäftsführung, Vorstand, Einkauf (intern) → Arbeitergebnis-Kennzeichnung
entfernen oder anpassen; kein Mandatsgeheimnis verletzt, aber Kennzeichnung
täuscht über Privilegstatus
Gegenseite, externe Berater, Lieferant → ROT; privilegierte Kennzeichnung
entfernen; Mandant darauf hinweisen, dass die Weiterleitung den Privilegstatus
dieser Kommunikation beeinflussen kann
Angebot: (a) privilegierte Version für interne Rechtsabteilung, (b) bereinigte
Version für Weitergabe, (c) beides.
Schritt 3 — Empfänger bestimmen
Wenn nicht angegeben, fragen:
Für wen ist diese Zusammenfassung? Das bestimmt, was wichtig ist und
was wegfällt.
Längen-Maximum: 200 Wörter (ohne Risikomatrix und Eskalationsstatus).
Wer mehr schreibt, packt Details hinein, die der Empfänger nicht braucht —
dafür ist das Memo da.
Struktur (in dieser Reihenfolge):
Ein Absatz — Urteil und Vertragsinhalt in Geschäftssprache.
Nicht "Dienstleistungsrahmenvertrag für die Bereitstellung
cloudbasierter Analysedienste" — sondern "das ist der Vertrag für
das Dashboard-Tool, das das Marketing-Team angefragt hat."
Ein Absatz — Der Haken, wenn es einen gibt. Was überrascht den
Empfänger später, wenn es ihm jetzt keiner sagt? Beispiel: "Achtung:
der Vertrag verlängert sich automatisch jährlich; Kündigung muss
6 Wochen vorher erfolgen. Ich habe es im Fristen-Tracker eingetragen,
aber Sie sollten das wissen." Bei sauberem Vertrag: "Kein besonderer
Hinweis — alles entspricht Standard."
2–3 Punkte Checkliste — Was der Empfänger konkret tun muss
(höchstens drei Punkte; wenn ein vierter nötig ist, sind die ersten
drei nicht präzise genug).
Eine Zeile Abschluss — Wer genehmigt, bis wann.
Schritt 5 — Risikomatrix (optional, für Eskalationsfälle)
Wenn das Prüfungsmemo ROTE Befunde enthält oder mehrere GELBE Positionen
gleichzeitig betroffen sind, optionale Risikomatrix erstellen:
Klausel
Risiko
Wahrscheinlichkeit
Handlung
[Klausel]
[Risiko in Geschäftssprache]
Gering / Mittel / Hoch
[konkrete Handlung]
Die Matrix ist vom 200-Wörter-Limit ausgenommen.
Schritt 6 — Eskalationsstatus
Das Prüfungsmemo kann mehrere Genehmigungsadressaten benennen
(GC, CISO, CFO, Geschäftsführung). Vor der Zusammenfassung zählen:
Wie viele Eskalationsziele hat das Prüfungsmemo genannt?
Wie viele Eskalationsentwürfe liegen bereits vor?
Delta = noch nicht eingeleitet.
Kurzer Eskalationsblock in der Zusammenfassung (oberhalb der Checkliste):
Eskalationsstatus: [M] von [N] Eskalationspfaden eingeleitet.
Noch ausstehend:
- [Adressat] — [ein Satz zum Befund]
Wenn alle eingeleitet: [N] von [N] Eskalationspfaden eingeleitet.
Wenn das Prüfungsmemo keine Eskalationen vorsieht: Block weglassen.
Ausgabeformat
[ARBEITSERGEBNIS-KENNZEICHNUNG — nur für interne juristische Kreise;
bei Weiterleitung an Nicht-Juristen entfernen]
**[Vertragspartner] [Vertragstyp]** — [UNTERSCHRIFTSREIF / ÄNDERUNGEN ERFORDERLICH / BLOCKIERT]
[Absatz 1: Was ist dieser Vertrag — in Geschäftssprache.]
[Absatz 2: Der Haken, falls vorhanden. Oder: "Kein besonderer Hinweis."]
**Eskalationsstatus:** [M] von [N] Eskalationspfaden eingeleitet.
[Ausstehende Adressaten, falls vorhanden]
**Was jetzt zu tun ist:**- [ ] [Handlungspunkt — konkret]
- [ ] [Handlungspunkt — konkret]
**Genehmigung:** [Wer genehmigt und bis wann]
"Datenschutzrechtlich ist dieser Vertrag noch nicht fertig — ein Pflichtanhang fehlt (DSGVO-Anforderung)."
"SLA-Gutschriften auf 10 % der Monatsgebühr begrenzt"
"Wenn das System ausfällt, bekommen wir eine kleine Gutschrift. Die deckt die tatsächlichen Ausfallkosten für das Unternehmen nicht."
Was NICHT hineingehört
Paragraphennummern
Definierte Begriffe in Anführungszeichen
Das Wort "Haftungsfreizeichnung" (stattdessen: "sie übernehmen keine
Verantwortung, wenn…")
Das Wort "ungeachtet"
Risikomatrizen mit Farbpunkten (sofern nicht explizit angefordert)
Relativierungsfloskeln à la "Dies ist keine Rechtsauskunft" — der Empfänger
weiß, wer diese Zusammenfassung geschrieben hat
Beispiel
Szenario: SaaS-Vertrag für ein Marketing-Tool, Kunden-Seite,
zwei GELBE Befunde (automatische Verlängerung, Preisanpassungsklausel),
kein ROTER Befund. Empfänger: Geschäftsführerin.
VERTRAULICH — ANWALTLICHES ARBEITSERGEBNIS
**TechSoft GmbH SaaS-Lizenzvertrag** — UNTERSCHRIFTSREIF (mit Hinweis)
Das ist der Vertrag für die neue Marketing-Automatisierungsplattform,
die das Team seit Q3 testen möchte. Laufzeit 12 Monate, Jahresgebühr
24.000 €, Datenspeicherung ausschließlich in der EU.
Zwei Punkte, die Sie kennen sollten: Der Vertrag verlängert sich automatisch
um ein Jahr, wenn wir nicht 6 Wochen vorher kündigen — ich habe das im
Fristen-Tracker eingetragen. Außerdem darf TechSoft den Preis bei Verlängerung
um bis zu 5 % erhöhen; das muss in die Budgetplanung für nächstes Jahr.
Eskalationsstatus: kein Eskalationsbedarf nach Playbook-Prüfung.
**Was jetzt zu tun ist:**
- [ ] Verlängerungstermin im Kalender sichern (6 Wochen vor Ende = XX.XX.XXXX)
- [ ] Preisanpassung in Budgetplanung aufnehmen (+max. 5 % ab 2. Jahr)
**Genehmigung:** Unterschrift durch Prokuristin; keine GC-Freigabe erforderlich.
Risiken und typische Fehler
Fristen-Tracker-Eintragung behaupten ohne Prüfung. Nur dann schreiben
"im Fristen-Tracker eingetragen", wenn /vertragsrecht:vertragsverlängerungs-monitor
tatsächlich für diesen Vertrag ausgeführt wurde. Andernfalls:
"noch nicht eingetragen — bitte als Handlungspunkt aufnehmen."
Klauseln trunkieren. Bedingte Klauseln vollständig paraphrasieren —
nie verkürzte Version, die die Bedingung weglässt.
Privilegkreis ignorieren. Bei Weiterleitung außerhalb der
Rechtsabteilung Kennzeichnung anpassen; darauf hinweisen, dass die
Weiterleitung vertraulicher Rechtsberatung an Dritte den Schutz
dieser Kommunikation beeinflusst.
Eskalationsadressen weglassen. Auch wenn der Empfänger die Namen
nicht kennt, muss der Eskalationsstatus intern vollständig sein.
Die Zusammenfassung signalisiert dem Anwalt, ob alle Eskalationspfade
beschritten wurden.
"Kein Risiko" bei sauberem Vertrag nicht sagen. Stattdessen:
"Kein besonderer Hinweis — der Vertrag entspricht unserem Standard
und ist unterzeichnungsreif."
Quellenpflicht
Wenn die Zusammenfassung auf ein spezifisches Risiko hinweist (z. B.
DSGVO-Pflicht, Haftungsobergrenze), muss das zugrundeliegende Prüfungsmemo
die folgenden Quellen enthalten (nicht die Zusammenfassung selbst — die
ist für Nicht-Juristen):
Gesetzesnorm (z. B. Art. 28 DSGVO, § 309 Nr. 7 BGB)
BGH-Entscheidung in korrekter Zitierweise
Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen zitieren. Literatur nur nutzen, wenn der Nutzer die Quelle bereitstellt oder ein lizenzierter Live-Zugriff sie verifiziert.
Literaturfundstellen nicht beispielhaft erfinden; bei Bedarf Platzhalter "vom Nutzer bereitgestellte/lizenziert live geprüfte Quelle" verwenden.
Hinweis: Dieser Skill ersetzt keine anwaltliche Beratung im konkreten Einzelfall.