Standardmäßig ist der Prompt ausgewählt, der zuerst die Quelle prüft. Sie können zu einem direkten Befehl wechseln oder eine lokale Kopie herunterladen.
Quelldateien prüfen
Lesen Sie SKILL.md und alle von SkillsMP angezeigten Begleitdateien, bevor Sie sich für eine Installation entscheiden.
Mit Codex oder Claude installieren Kopieren Sie diesen Prompt, fügen Sie ihn in Codex, Claude oder einen anderen Assistant ein und lassen Sie die Skill-Seite prüfen und installieren.
Ein direkter Befehl überspringt den Prüf-Prompt. Prüfen Sie die Quelle, bevor Sie ihn ausführen.
Das HinSchG ist seit 02.07.2023 in Kraft; eine veroeffentlichte BAG-Leitentscheidung zur Beweislastumkehr (§ 36 HinSchG) ist zum Stand Mai 2026 ueber dejure.org/openjur.de nicht mit offener Quelle verifizierbar.
ArbG Braunschweig, Urteil vom 24.06.2025 - 6 Ca 303/24: § 36 Abs. 2 Satz 2 HinSchG (Beweislastumkehr) gilt nicht auf der Rechtsfolgenseite; Kausalitaet eines konkret behaupteten Schadens ist vom Anspruchsteller zu belegen. Vorgesetzte sind nicht automatisch interne Meldestelle. Hinweisgeber muss substantiiert darlegen, wann, wo und welche konkrete Meldung erfolgte. Quelle: Hensche Arbeitsrecht (vor Schriftsatzverwendung Volltext ueber offene Quelle verifizieren).
Bei Verwendung im Schriftsatz: erstinstanzliche Entscheidungen sind nicht bindend, neuere LAG/BAG-Rechtsprechung pruefen.
Quellenregel
Quellenregel: Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen; Literatur nur mit Nutzerquelle oder lizenziertem Live-Zugriff.
Zweck
Seit 2.7.2023 ist das HinSchG in Kraft (Umsetzung EU-RL 2019/1937). Dieses Skill bedient zwei Konstellationen: Mandant ist Beschäftigter (Whistleblower-Schutz) oder Arbeitgeber (Meldekanal-Pflicht und Repressalien-Verteidigung).
Eingaben
Konstellation (Beschäftigter / Arbeitgeber)
Beschäftigten-Zahl des Arbeitgebers (Schwellenwerte)
Meldung-Inhalt (welcher Verstoß?)
Bisheriger Schriftwechsel
Folge-Maßnahmen des Arbeitgebers (bei Beschäftigten-Konstellation)
Kanal-Struktur (intern extern öffentlich)
Konstellation A — Mandant ist Whistleblower
Schritt A1 — Anwendungsbereich § 1 HinSchG
Schutz vor Repressalien bei Meldung Offenlegung von Verstößen
Bezug auf berufliches Umfeld
Schutz erstreckt sich auf Beschäftigte, Selbstständige, Anteilseigner, Mitglieder von Verwaltungs-, Leitungs- oder Aufsichtsorganen, Praktikanten, Bewerber, Ex-Beschäftigte
Schritt A2 — Geschützte Verstöße § 2 HinSchG
Straftaten und bestimmte Ordnungswidrigkeiten (bei Schutz Leben Gesundheit oder Mitarbeiter-Rechte)
Verstöße gegen direkt anwendbares Unionsrecht in bezeichneten Bereichen:
Finanzdienstleistungen
Geldwäsche
Produkt-Sicherheit
Verkehr
Umwelt
Strahlenschutz
Lebensmittel- und Futtermittel-Sicherheit
Tiergesundheit
Verbraucherschutz
Datenschutz und IT-Sicherheit
öffentliche Vergabe
bestimmte Steuer-Vorschriften
Verstösse die finanzielle EU-Interessen schädigen
Verstösse gegen Wettbewerbs- und Beihilferecht
Schritt A3 — Meldewege § 7 HinSchG
Wahlrecht zwischen internem und externem Kanal
Intern beim Arbeitgeber gemäß § 12 ff.
Extern BfJ § 19 ff. oder sektorale Aufsicht (BaFin, BKartA)
Öffentlichkeit § 32 nur bei strikten Voraussetzungen (keine Reaktion frühere Meldungen, unmittelbare Gefahr, Vergeltungs-Gefahr, Schaden für Allgemeinheit)
Empfehlung Mandant
Erst intern wenn praktikabel — höhere Heilungs-Chance
Externe Beratung bei kritischer Meldung — Vermeidung Eigen-Befangenheit
Strikte Vertraulichkeit sicherstellen
Schritt 4 — Spezielle Sektoren
Finanzdienstleistungen
WpHG § 23 Meldepflicht zusätzlich
BaFin-Hinweisgeber-System spezifisch
Kreditinstitute § 25a KWG
Gesellschaftsrecht / Aufsichtsrat
Bei Compliance-Pflichtverletzungen Geschäftsführer-/Vorstands-Haftung
D&O-Versicherung-Bezug
Öffentliche Verwaltung
Sondernormen Beamten-Verhältnis
Schritt 5 — Mustervorlagen
Meldung intern (Whistleblower-Sicht)
An die interne Hinweisgebermeldestelle der [Unternehmen]
Meldung gem. § 7 i. V. m. § 16 HinSchG vom [Datum]
(§ 17 HinSchG regelt das nachfolgende
Meldestellen-Verfahren, nicht die Meldung selbst)
Hiermit melde ich folgenden Sachverhalt:
[Konkrete Sachverhalts-Schilderung mit Datum Ort Beteiligten
Beweismitteln]
Diese Meldung erfolgt unter Berufung auf das
Hinweisgeberschutzgesetz. Ich beanspruche den
Vertraulichkeitsschutz nach § 8 HinSchG und den
Repressalienschutz nach § 33 HinSchG.
[Optional: Anonyme Bearbeitung ja/nein]
Bestätigung Eingang (Arbeitgeber-Sicht)
Eingangsbestätigung gemäß § 17 Abs. 1 Nr. 1 HinSchG
Ihre Meldung vom [Datum] ist bei uns am [Datum]
eingegangen. Wir werden den Sachverhalt prüfen
und Ihnen binnen drei Monaten gemäß § 17 Abs. 1
Nr. 4 HinSchG Rückmeldung über Folge-Maßnahmen
geben.
Ihre Identität wird gemäß § 8 HinSchG vertraulich
behandelt.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an
[Kontakt-Person].